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»7 Minuten«
»7 Minuten« ist ein experimenteller Kurzfilm. Unter Verwendung verschiedener Filmformate entfaltet sich eine kryptische Geschichte. Im Zwischenraum dessen, was als wirklich oder fiktiv, real oder irreal, vergangen oder gegenwärtig markiert ist, bleibt ein Spielraum für eigene Interpretationen zurück. Es baut sich Spannung auf. Es entstehen Emotionen. Am Ende wird man etwas verstehen, ohne genau sagen zu können, warum, und ohne dies genau benennen zu können. Die Konzepte für meine girl.tv-Ausstellungen verfolgten ein ähnliches Ziel. Über die jüngste Präsentation, die im Sommer 2005 im Medienkunstlabor des Kunsthauses Graz zu sehen war, schrieb der Kurator Franz Xaver: »Wer Oberflächen im medien.KUNSTLABOR an den Mann/die Frau bringen will, tut sich schwer. girl.tv aber zeigt eine Möglichkeit, bei der die Oberfläche einer Page weit in ein System eindringen kann.« Während der Schwerpunkt im girl.tv-Land die »Irritationen durch den Wechsel zwischen realen und computergenerierten Bildern« waren, geht es in meinen Filmen »7 Minuten« oder »Re-Entry« um Irritationen durch Wechsel in der Repräsentation von Wirklichkeit. Der die Wirklichkeit wiedergebende oder auffangende Apparat spielt dabei immer eine tragende Rolle.
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