Haus der Photographie, Hamburg, 2003

Die Diplomarbeit entwickelt eine Alternative zu den Planungen, die südliche Deichtorhalle zum »Haus der Photographie« umzuwidmen.
Der Ansatz, die Sammlung F. C. Gundlachs in Hamburg dauerhaft auszustellen, ist in unseren Augen richtig und angesichts der Bedeutung der Fotografie für Hamburg überfällig. Auch die Verbindung der Ausstellungsräume mit einem »vitalen Zentrum mit Workshops und wissenschaftlichen Veranstaltungen« [Gundlach] ist naheliegend und vernünftig.
Allerdings denken wir, dass dieses in Hamburg möglich ist, ohne dabei die Deichtorhallen als international anerkannten Ort für Wechselausstellungen zeitgenössischer Kunst zu Grabe zu tragen. Denn diese Räumlichkeiten sind für skulpturale Arbeiten und Installationen prädestiniert, während Fotografien hinter Glas andere Ausstellungsräume benötigen.
Unsere Arbeit entwickelt am Stintfang ein eigenes Gebäude für das »Haus der Photographie«, das räumlich, typologisch und gestalterisch auf die Ausstellung von Fotografien in einem »vitalen Zentrum« zugeschnitten ist.